Manchmal ist es schön, in klassischen Jazz einzutauchen. Das Trio mit Klavier (Simon Oberleitner), Kontrabass (Andreas Reisinger) und Schlagzeug (Reinhard Mair-Zeininger) bietet dafür die besten Voraussetzungen. Und der Name des Projekts "Swinging the Classics" weist auch in diese Richtung. So bildete, wie nicht anders zu erwarten, eine Auswahl ausgesuchter Jazz-Standards den Großteil des Repertoirs. Vollendet wurde das Ganze noch mit den Kompositionen von Klassikern anderer Herkunft, wie z. B. Bach oder Chopin. Dass das durchaus zusammenpassen kann wie aus einem Guss, haben schon ganz andere Jazz-Größen gezeigt. Und was hier vor allem von Simon Oberleitner geboten wird, ist Ruhe und Gelassenheit, Lockerheit, Treffsicherheit, Bestimmtheit und die Botschaft, dass harmonischer Wohlklang eine Qualität ist, die es zu zelebrieren gilt. Die herrliche Akustik des Saals der Landesmusikschule steigert den Genuss noch: ein berührendes Konzert eines Interpreten, dessen Reife angesichts seiner Jugend erstaunlich ist.
Samstag, 5. Februar 2011
Simon Oberleitner & Band in der LMS Vöcklabruck
Manchmal ist es schön, in klassischen Jazz einzutauchen. Das Trio mit Klavier (Simon Oberleitner), Kontrabass (Andreas Reisinger) und Schlagzeug (Reinhard Mair-Zeininger) bietet dafür die besten Voraussetzungen. Und der Name des Projekts "Swinging the Classics" weist auch in diese Richtung. So bildete, wie nicht anders zu erwarten, eine Auswahl ausgesuchter Jazz-Standards den Großteil des Repertoirs. Vollendet wurde das Ganze noch mit den Kompositionen von Klassikern anderer Herkunft, wie z. B. Bach oder Chopin. Dass das durchaus zusammenpassen kann wie aus einem Guss, haben schon ganz andere Jazz-Größen gezeigt. Und was hier vor allem von Simon Oberleitner geboten wird, ist Ruhe und Gelassenheit, Lockerheit, Treffsicherheit, Bestimmtheit und die Botschaft, dass harmonischer Wohlklang eine Qualität ist, die es zu zelebrieren gilt. Die herrliche Akustik des Saals der Landesmusikschule steigert den Genuss noch: ein berührendes Konzert eines Interpreten, dessen Reife angesichts seiner Jugend erstaunlich ist.
Samstag, 8. Januar 2011
Ellen D. Group im Rossstall Lambach
Die Sängerin Doris Ellen Bauer trat mit einigen hochkarätigen BegleiterInnen aus der österreichischen Jazzszene auf: der erstaunlichen Bassistin Gina Schwarz, der jungen Pianistin Julia Siedl, dem Schlagzeuger Klemens Marktl und dem Saxofonisten Christian Bachner.
Neben einigen jungen Talenten stießen bei der Jam-Session auch noch arrivierte Jazzer wie Hermann Linecker (Klavier) und Christian Maurer (Saxofon) dazu. Ein Improvisationsfeuerwerk von Bachner und Maurer über Billy Strayhorns "Take the A Train" bildete den Höhepunkt dieser mitreißenden, langen Jam-Nacht.
Samstag, 1. Januar 2011
Karl Ratzer’s Night Club Band im Porgy&Bess Wien
Wenn schon Sylvester in Wien, dann mit Pummerin und Jazz. Da das Porgy und der Stephansplatz nur ein paar Gehminuten auseinander liegen, lässt sich dieser Wunsch leicht verwirklichen. Österreichs Gitarristen-Urgestein Karl Ratzer gastierte dort an diesem Abend mit einer bunt zusammengewürfelten Band, unter anderen mit zwei weiteren lebenden Legenden des österreichischen Jazz: Richard Oesterreicher (Mundharmonika) und "Großinquisitor" Hans Salomon (Tenorsaxophon). Neben Bebop erklangen bluesige Melodien und unterstützt durch die Sängerin Jacqueline Patricio da Luz auch Brasilianisches. Neben dem virtuosen und gefühlvollen Gitarrenspiel von Karl Ratzer ernteten besonders die Soli des Münchner Trompeters Peter Tuscher Bewunderung. Um null Uhr gab die "Stimme Österreichs" am Stephansplatz ihre Vorstellung und danach ging es im Porgy bei enormer Spiellaune weiter ins neue Jahr hinein.
Sonntag, 26. Dezember 2010
Ines Reiger & Band im Rossstall Lambach
Montag, 15. November 2010
Diana Jirkuff Band im Spielraum Gaspoltshofen
Sonntag, 7. November 2010
Zimmer 3 im Mythos Gmunden
"Zimmer 3" waren am 6. 11. zu Gast: Das sind Michaela Schausberger - Gesang, Christian Kapun - Klarinetten, Elektronik, sowie Markus Gumpinger - Percussion. Zu bieten haben diese MusikerInnen eigenständig und feinfühlig interpretierte "Standards" aus Pop und Jazz. Die sparsame Instrumentierung lässt viel Raum für Michaela Schausbergers überzeugende Stimme. Eine gute Stunde ist bald um, das Publikum ist begeistert und hätte gerne noch mehr von dieser feinen Kost genossen. Das Repertoir von "Zimmer 3" sollte sich noch erweitern lassen. Das kreative künstlerische Potenzial ist jedenfalls vorhanden.
Mittwoch, 3. November 2010
Phishbacher New York Electric Trio im Wimberghof Vöcklabruck
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