Sonntag, 1. Februar 2026

Catastrophe & Cure im OKH Vöcklabruck

Obwohl diese Indie-Rock-Band aus Steyr angeblich schon mehrmals im OKH zu Gast gewesen ist, habe ich sie jetzt zum ersten Mal zu Gehör bekommen. Die Band, die eigentlich aus sechs Mitgliedern bestehen soll, tritt hier zu viert auf. Neben Johannes Eder (Gesang, Gitarre) spielen noch Lukas Kargl (Gitarre), Raphael Rameis (Schlagzeug) und Dominik Pandelidis (Bass und Synthesizer). Die Musik klingt ziemlich schnörkellos, verzichtet auf solistische Einlagen, ist meist recht gitarrenlastig und auch rhythmisch oft recht einfach gestrickt. Bei manchen Stücken greift der Bassist dann allerdings zum Synthesizer, um alternative Sounds beizusteuern. Bisweilen befreit sich Johannes Eder auch von seiner Gitarre und widmet sich ganz seinem recht ansprechend wirkenden Gesang. Vergänglichkeit und Flüchtigkeit seien die Hauptthemen der neuen Songs, sowohl im Negativen wie auch im Positiven. Das Ganze wirkt auf mich recht routiniert - die Band gibt es ja auch schon über 15 Jahre -, wobei mich das Ergebnis allerdings nicht wirklich mitgerissen hat. Nach dem gewissen Etwas, das musikalische Darbietungen für mich außergewöhnlich macht, habe ich leider vergeblich gesucht. Beim stichprobenartigen Reinhören in ihr bisheriges Werk, hat mir die Band deutlich besser gefallen. Das Publikum im OKH zeigt sich dennoch recht zufrieden mit der Vorstellung.
 

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